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Medikamentöse Therapie

Im Rheumakrankenhaus kommen medikamentöse Therapieformen zum Einsatz, deren Wirkungen und Sicherheit durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt sind (evidenzbasierte Medizin).

Die medikamentöse Schmerztherapie erfolgt entsprechend der individuellen Schmerzart und Schmerzstärke nach einem von der Weltgesundheitsorganisation WHO vorgeschlagenen Stufenschema. Die Effektivität der Schmerzbehandlung wird vom Patienten selbst in einer Schmerzskala dokumentiert.

Spezielle medikamentöse Therapieformen:

  • Immunmodulierende Basistherapie bei diagn. gesicherter rheumatoider Arthritis

    Die im Rheumakrankenhaus Bad Kreuznach am häufigsten verordneten medikamentösen Basistherapien bei dieser Krankheitsform sind:

    • Methotrexat (Tabletten, Injektionen)
    • Sulfasalazin
    • Hydrochloroquin
    • Azathioprin
    • Leflunomid
    • Anti-TNF-alpha-Therapien (Injektion, Infusion)

    Zur Durchführung von subcutanen Therapieformen (Methotrexat, TNF-alpha) versuchen wir Patienten zur Selbstbehandlung anzulernen.

  • Basistherapie bei Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)

    Bei sehr schmerzhaften, funktionsbehindernden und entzündlich aktiven Formen der entzündlich- rheumatischen Wirbelsäulenerkrankung, insbesondere bei Mitbefall von peripheren Gelenken, erfolgt zunehmend die Behandlung mit Anti-TNF-alpha-Therapien.

  • Basistherapien bei Schuppenflechtenarthritis

    Auch hier hat sich bei schweren Formen die Anti-TNF-alpha-Therapie sowohl zur Behandlung der Hautveränderungen wie auch zur Behandlung der Polyarthritis und entzündlichen Wirbelsäulenveränderungen bewährt.

Kontakt
Rheumakrankenhaus
Kaiser-Wilhelm-Straße 9-11
55543 Bad Kreuznach

Telefon: 0671 93-0
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Ein neuer Schnelltest deckt früh das Rheumarisiko für Patienten auf.