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Behandlung bei Osteoporose

Patienten mit Osteoporose weisen ein erhöhtes Risiko für Wirbelkörper-, Schenkelhals-, Rippen-, Oberarm- und Beckenbrüche auf.

Die häufigsten Osteoporoseformen sind:

  • Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren
  • Osteoporose bei Männern und Frauen im höheren Lebensalter
  • Osteoporose bei Vitamin D Mangel (Osteomalazie)
  • Osteoporose bei Männern und Frauen unter langzeitiger Kortisonbehandlung

Neben der Prävention und Therapie der Osteoporose durch allgemeine Maßnahmen zur Erhaltung der Knochengesundheit (Ernährung, Bewegung, Sonnenlicht) ist es das Ziel einer speziellen medikamentösen Osteoporosetherapie, osteoporotische Knochenbrüche zu vermeiden.

Osteoporosemittel mit gesicherter Wirkung sind nach den Leitlinien DVO:

  • Bisphosphonat
  • Raloxife
  • Parathormon und
  • Strontiumranelat

Durch eine bewusste Ernährung muss eine ausreichende Calcium- und Vitamin D-Versorgung gesichert werden.

Östrogene zur Osteoporosebehandlung werden in der Regel wegen der möglicherweise erhöhten Gefahr des Brustkrebsrisikos nicht mehr verordnet.

Eine Fluortherapie wird heutzutage wegen der möglichen Schädigung des Knochens bei Überdosierung nur noch selten durchgeführt.

Die speziellen Osteoporosetherapieformen werden in der Regel mit Calcium und Vitamin D kombiniert.

Programme zur Sturzprophylaxe und Physiotherapie ergänzen die medikamentöse Osteoporosetherapie.

Mit dem diagnostischen und therapeutischen Vorgehen bei Osteoporose befolgt das Rheumakrankenhaus die Leitlinien des Dachverbandes Osteoporose e.V. (DVO).

Durch die enge Anbindung an die Universitätsklinik Mainz profitieren wir von neuesten Erkenntnissen wissenschaftlicher Forschung und bieten Diagnostik und Therapie „State of the Art“. Hiervon profitieren unsere Patienten unmittelbar.

Kontakt
Rheumakrankenhaus
Kaiser-Wilhelm-Straße 9-11
55543 Bad Kreuznach

Telefon: 0671 93-0
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