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Zentrales Röntgeninstitut

  • Zentrales Röntgeninstitut

    Bei der Behandlung von Patienten mit Erkrankungen des Muskelapparates und des Skelettsystems spielt die Röntgendiagnostik eine große Rolle. Daher ist die Versorgung in einem eigenen fachradiologisch geleiteten Röntgeninstitut für die Betreuung unserer Patienten sehr wichtig. Für Patienten all unserer Einrichtungen, des Rheumakrankenhauses, der Karl Aschoff Klinik, der Prieger Klinik sowie ambulanten Patienten steht im Sana Rheumazentrum ein Röntgeninstitut unter röntgenfachärztlicher Leitung durch Chefarzt Dr. G. Lingg zur Verfügung. In den mit hochmodernen Geräten ausgestatteten Räumlichkeiten können folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

  • Konventionelle Aufnahmen der Knochen, der Gelenke und des Brustkorbs

    Mit Hilfe dieses Verfahrens können Veränderungen der Knochenfeinstruktur sichtbar gemacht werden und somit Rückschlüsse auf die zugrundeliegende Erkrankung gezogen werden. Verschleißerkrankungen können ebenso erkannt werden. Dieses Verfahren stellt somit einen grundlegenden Bestandteil der Diagnose und Überprüfung der Therapie dar. Um die Aufnahmen auch adäquat auswerten zu können, legen wir einen besonderen Wert auf die Qualität der Bilder. Die dabei verwendeten Strahlendosen werden, natürlich innerhalb der Verordnungen und Richtlinien, so gering wie möglich gehalten.

  • Konventionelle Röntgenschichtuntersuchungen

    Im Zeitalter der Computertomographie sind diese nur noch sehr selten erforderlich. Für ausgewählte Fragestellungen, wie etwa bei Entzündungen kleiner Kopfgelenke, steht auch diese Methode im Zentralen Röntgeninstitut zur Verfügung.

  • Digitale oder konventionelle Durchleuchtungsuntersuchungen

    Durch die Einnahme von kontrastmittelhaltigem Brei wird unter Röntgendurchleuchtung die Beweglichkeit der Speiseröhre bzw. des übrigen Magen-Darm-Traktes sichtbar gemacht. So lassen sich sowohl Rückschlüsse auf Erkrankungen ziehen, Diagnosen stellen, aber auch Ratschläge ermitteln, die dem Patienten helfen, die eigene Lebensqualität zu erhöhen.

  • Ultraschall der Gelenke

    Zur Darstellung der Gelenkumgebung, wie beispielsweise der Sehnen, Muskeln, Gelenk-Schleimhäute und Bänder, eignet sich diese Methode besonders. Kalkablagerungen oder Risse in den genannten Bereichen können mit Hilfe dieser Technik sichtbar gemacht werden. Knochen sind mit dieser Methode allerdings nur unzureichend darstellbar. Diese Form der Bildgebung ist ein besonders schonendes Verfahren, da es ohne Röntgenstrahlung auskommt.

  • Knochendichtemessungen

    Im zentralen Röntgeninstitut wird als röntgenbasiertes Verfahren zur Messung der Knochendichte das sog. Doppelröntgen-Absorptiometrie (DXA, dual energy X-ray absorptiometry) angewandt. Messorte sind dabei die Hüfte und/oder die Lendenwirbelsäule. Bei diesem Verfahren ist die Strahlenbelastung sehr gering, da nur ein schwacher Röntgenstrahl eingesetzt werden muss. Die Vorteile liegen in der guten Diagnosesicherheit und der Zuverlässigkeit bei Wiederholungsmessungen.

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Nachbarkrankenhaus, dem Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach, bestehen eigene Untersuchungszeiten, an den dort installierten Großgeräten für moderne Schnittbildverfahren. Hierzu zählen unter anderem:

  • Computertomographie

    Dieses Verfahren stellt ebenfalls ein röntgenbasiertes Verfahren dar. Es ist allerdings in der Lage, Schnittbilder herzustellen. So können schnell und zuverlässig exakte Ansichten der inneren Organe, der Wirbelsäule, der Kreuzdarmbeingelenke oder des Kopfes erstellt werden. In manchen Fällen ist zu einer genaueren Darstellung allerdings die Einnahme oder intravenöse Zuführung von Kontrastmitteln erforderlich.

  • Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie

    Ohne den Einsatz von Röntgenstrahlen können exakte und kontrastreiche Schnittbilder von in allen erdenklichen Ebenen des Körpers hergestellt werden, teilweise unter zusätzlicher Gabe von Kontrastmitteln. Der Nachteil dieser Untersuchungsmethode liegt in der Länge der Untersuchungsdauer von etwa einer halben Stunde. Der Patient muss in dieser Zeit völlig entspannt und ruhig liegen.

Kontakt
Rheumakrankenhaus
Kaiser-Wilhelm-Straße 9-11
55543 Bad Kreuznach

Telefon: 0671 93-0
Ein Test, der Gelenke retten kann
Ein neuer Schnelltest deckt früh das Rheumarisiko für Patienten auf.